Die Sozialwissenschaftliche Gesellschaft
bekennt sich zu diesem

Geld- und Bodenreformerischen Wertecodex

Wir wünschen uns eine gerechte, offene, demokratische, menschenwürdige und friedliche Gesellschaft aller Menschen. Um dieses Ziel zu fördern, sehen wir die Notwendigkeit einer Reform der Geld- und Bodenordnung. Eine solche Reform würde helfen, weltweit die Gefahr von sozialen Verwerfungen, Armut, Hunger, die Zerstörung der Umwelt und in Folge dessen auch Kriege zu reduzieren. Diese Missstände sind systembedingt, daher ist es unangemessen und irreführend, im System handelnden Personen die Schuld dafür zu geben und so Feindbilder aufzubauen.

Die Werte, die wir vertreten, sind:
-  Humanität, Solidarität, Gerechtigkeit und Freiheit
-  Sachorientierung und Wissenschaftlichkeit
-  Akzeptanz verschiedener Kulturen, Weltoffenheit und Freude am kulturellen Austausch
-  Bekenntnis zur Geschichte
-  Achtung der Menschenrechte sowie des Grundgesetzes
-  Achtung des Lebens und der Umwelt

Deshalb grenzen wir uns von allen Methoden und Formen der Auseinandersetzung ab, in deren Rahmen
-  Akteure oder Profiteure des jetzigen Finanzsystems für ihre systemkonformen Handlungen beschuldigt werden
-  mit Feindbildern gearbeitet wird oder gegen Personen oder Gruppen als vermeintlich Schuldige für systematische Krisen und Ungerechtigkeiten gehetzt wird
-  Geschichtsrevisionismus, insbesondere Holocaustleugnung oder Holocaustverharmlosung, akzeptiert oder aktiv betrieben wird
-  pseudowissenschaftlich gearbeitet und so eine sachgerechte Diskussion unterlaufen wird
-  Menschen- oder gruppenfeindliche Einstellungen hingenommen oder verbreitet werden (Rassismus, Antisemitismus, Antiislamismus, Sozialdarwinismus etc.)
-  Angst und Misstrauen, z. B. mittels Verschwörungstheorien geschürt und verbreitet werden
-  zur Gewalt aufgerufen oder Gewalt angewandt wird

Aus Verantwortungsbewusstsein für unser aller Wohl setzen wir uns für eine Geld- und Bodenreform ein.

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